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  Rede von Bernhard Mattes,
Stellvertretender Vorstandsvorsitzender und Vorstand Verkauf und Marketing der Ford-Werke GmbH, anlässlich der Pressekonferenz zum Start der Eco-Driving-Initiative
am 27. Juni 2000 in Berlin
 
     
 

Sehr geehrter Herr Minister Klimmt,
sehr geehrter Herr Professor Bandmann,
meine Damen und Herren,
ich begrüße Sie ganz herzlich - und könnte jetzt eigentlich schon wieder Schluss machen.
Denn diesem Bericht des renommierten ARD-Wirtschaftsmagazins "Plusminus" noch etwas hinzuzufügen, heißt im Grunde Eulen nach Athen tragen.
Aber im Ernst - da ist natürlich schon noch Einiges zu sagen. Beginnen wir also beim Anfang:
Das Konzept zur "Ford Eco-Driving-Initiative" ist über zwei Jahre alt. Nun könnten Sie auf die Idee kommen, dass die Realisierungspläne seitdem in diversen Schubladen geschlummert haben. Das Gegenteil ist der Fall. Es war einfach so, dass wir von ersten theoretischen Berechnungen über deren praktische Überprüfung bis hin zur Suche nach kompetenten Partnern gründlich und Schritt für Schritt vorgegangen sind. Deshalb steht am Ende nun ein ausgereiftes, attraktives Programm.
Ich gebe auch zu, dass wir zunächst gezweifelt haben, als die Theorie ergab, dass jeder Autofahrer tatsächlich durch Disziplin und Cleverness den Kraftstoffverbrauch seines Autos im Durchschnitt um 25 Prozent reduzieren kann. Schönen Grafiken glauben wir alle ja nur bedingt. Immerhin fehlte da noch der entscheidende "Faktor Mensch". Deshalb haben wir bei über 20 Ford-Händlern mehr als 300 Personen das Eco-Driving in der Praxis testen lassen. Und siehe da: Alles stimmte, wie vorausgesagt und berechnet. Unter den Eco-Driving-Testern waren übrigens auch 40 Journalisten, die naturgemäß äußerst skeptisch an die Sache herangegangen sind. Unter uns: Die gehörten am Ende zu denen, die mit am meisten eingespart haben.
Schon diese Praxistests wären natürlich ohne kompetente Trainer nicht möglich gewesen. Deshalb bin ich froh, dass wir mit dem Deutschen Verkehrssicherheitsrat und der Bundesvereinigung der Fahrlehrerverbände zwei renommierte Partner gefunden haben, die uns auch in Zukunft bei der praktischen Umsetzung der Eco-Driving-Initiative verantwortungsvoll unterstützen werden. Der DVR wird mit rund 100 speziell für diese Aufgabe ausgebildeten Fahrtrainern das von den Ford-Händlern angebotene Programm in die Praxis umsetzen. Herr Professor Bandmann wird Ihnen dazu gleich noch mehr sagen.
Meine Damen und Herren: "Schneller schalten, weiter kommen", so lautet das Motto der Eco-Driving-Initiative und das sagt eigentlich nur die Hälfte. Erstens ist das frühe Hochschalten nur eine von zahlreichen Empfehlungen zum ökonomischen Fahren. Zweitens schont diese durchdachte Fahrweise natürlich auch Ressourcen und senkt die Emissionen. Und schließlich haben alle Testpersonen festgestellt, dass der neue Fahrstil nach kurzer Eingewöhnung auch noch zu einem wesentlich entspannteren, und damit sichererem Fahren führt. Insofern war übrigens "Plusminus" genau der richtige Prüfstein: Denn am Ende steht ein "Plus" für Sicherheit und Portemonnaie und ein "Minus" für Verbrauch und Emissionen. Wenn das keine erfreuliche Bilanz ist!
Lassen Sie mich noch einmal ganz deutlich sagen, was Sie im Eco-Driving-Fahrstil erreichen können: Bei - und das ist wichtig - gleicher Geschwindigkeit verbrauchen Sie auf der gleichen Fahrtstrecke im Schnitt ein Viertel weniger Kraftstoff. Wenn Sie also bisher 60 Liter Kraftstoff für, sagen wir, 2,10 Mark den Liter getankt haben und dafür 126 Mark ausgeben mussten, dann kommen Sie nun mit 45 Litern aus, die nur 94,50 Mark kosten. Bei jedem Tanken können Sie also künftig 32,50 Mark in Ihr Sparschwein stecken. Und jetzt kommt Kopfrechnen für Fortgeschrittene: Wenn Sie ein Viertel weniger verbrauchen, bringt Sie jede Tankfüllung sogar ein Drittel weiter. Wenn Sie das jetzt auf Anhieb für Hexerei halten, können wir es gleich noch einmal an einem einfachen Beispiel durchgehen. Außerdem können Sie natürlich im Anschluss an diese Pressekonferenz selbst eine kurze Eco-Driving-Probefahrt machen.
Das eigentliche Training dauert für "Otto-Normalfahrer" vier Stunden. Da sich je ein Trainer um drei Kursteilnehmer kümmert, erhalten diese eine sehr intensive und individuelle Betreuung. Das spezielle Angebot für je sechs Berufsfahrer geht über acht Stunden. Die Schulung kostet voraussichtlich für Privatpersonen um 200 Mark und für die Berufskraftfahrer um 300 Mark. Den tatsächlichen Preis legt jeder Händler selbst fest.
Und nun das Wichtigste: Wer mitmachen will oder weitere Informationen braucht, kann sich an die Ford Händler oder an den DVR wenden. Auskunft gibt es außerdem am Service-Telefon des Ford Kundenzentrums: 0221 für Köln, dann die 90- und fünfmal die 3.
Natürlich haben wir diese Nummer und alle Fakten auch schriftlich für Sie. Deshalb wiederhole ich jetzt nur noch einmal: "Schneller schalten, weiter kommen!"
Vielen Dank.

 
     
 

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